Eine Lanze für moderne Computer brechen

Retrocomputing ist in. Wer, wie ich, seine ersten Erfahrungen mit Computern in den 80er Jahren gemacht hat, ist für dieses Thema besonders empfänglich. Dabei ist der Blick zurück häufig ziemlich verklärt und die alte Zeit wird als die bessere angesehen. Dabei wird übersehen, dass früher nicht alles eitel Sonnenschein war.
Der folgende Artikel bezieht sich allein auf meine Erfahrungen, welche sehr stark von Heimcomputern und PCs mit MS-DOS geprägt wurden und weniger von Konsolen. Ich habe exemplarisch das Jahr 1992 als Grundlage des Artikels genommen, wobei ich auch spätere Jahre (bis ca. 1997) anspreche um bestimmte Sachverhalte zu verdeutlichen.

Kurze Biographie meinerseits:
Jahrgang 1977. Der erste C64 irgendwann im Jahr 1988. Im Oktober 1990 folgte ein Atari ST mit 1 MB RAM, im Mai 1992 dann ein PC (AMD 386SX25 CPU, 1 MB RAM und 40 MB HDD).

Warum ausgerechnet 1992? Weil ich in diesem Jahr meinen ersten PC gekauft habe und zusätzlich weil zu diesem Zeitpunkt der Computermarkt noch sehr viel heterogener war als heute. Neben den PCs waren noch sehr häufig Heimcomputer (Amiga, Atari ST oder C64) im Einsatz und viele Spiele und Programme wurden noch für mehrere Plattformen entwickelt. Zudem war der Leistungsunterschied zwischen den PCs und den Heimcomputern noch nicht so groß, obwohl Letztere mit der breiten Verfügbarkeit von 386er CPUs und VGA-Grafikkarten ins Hintertreffen gerieten.

Hier mal einige Punkte, welche meine Sicht auf die damalige Hardware und Software aufzeigen soll:

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