Eine kleine Einführung in die Bioinformatik und warum Linux dort so weit verbreitet ist

Wie ich in meinem Blog irgendwann mal erwähnt habe, studiere ich im Moment Bioinformatik an der THM und JLU in Gießen. Da ich nebenbei auch  noch einen Job in einer der Arbeitsgruppen habe, bekomme ich einen Recht guten Eindruck davon, was aktuell Forschungsgebiet in der Bioinformatik ist und vor allem welche Software und Hardware dort eingesetzt wird. Einen Überblick über beispielsweise die Hardware des Bioinformatikfachbereichs an der THM liefert der z.B. folgende Link:

mni.thm.de: Bioinformatik erweitert Infrastruktur

Ubuntu ist im Bioinformatik-Umfeld sehr weit verbreitet. Ich würde sogar sagen, dass knapp 80% aller Bioinformatiker Ubuntu (Mit verschiedenen Desktops) einsetzen. Der Rest verteilt sich auf Debian und Arch-Linux. Es gibt auch Windows-Nutzer, aber diese sind deutlich in der Unterzahl. Ein sehr nettes Feature seitens Ubuntu und Debian ist die Tatsache, dass nahezu alle wichtigen Bioinformatik-Tools direkt in den Paketquellen vorhanden sind. Das ist auch einer der Hauptgründe für die weite Verbreitung.

Die Bioinformatik ist grundsätzlich sehr Unix-affin. Nahezu alle Server, die irgendwas mit Bioinformatik und verwandten Gebieten zu tun haben, laufen unter einem Unix-System (Heutzutage hauptsächlich eine Linux-Distribution). Und wer tagtäglich auf einem Unix-System unterwegs ist, arbeitet auch privat eher mit so einem System.

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